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Sobald klar ist, dass ein Unternehmen einen Verkehrsleiter braucht, stellt sich die nächste Frage: selbst die IHK-Fachkundeprüfung ablegen (oder eine bestehende Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter dazu qualifizieren) – oder einen externen Verkehrsleiter bestellen? Beide Wege sind rechtlich möglich, beide haben handfeste Vor- und Nachteile, die selten offen genug besprochen werden.
Dieser Artikel stellt beide Optionen nebeneinander, ohne eine pauschale Empfehlung auszusprechen – weil die richtige Antwort von der Unternehmensgröße, dem Wachstumstempo und der vorhandenen Personaldecke abhängt.
Unabhängig davon, ob der Verkehrsleiter intern oder extern bestellt ist – die Bestellung entbindet die Geschäftsführung nicht von den eigenen gesetzlichen Pflichten. Diese Verantwortung bleibt beim Unternehmer. Ein guter Verkehrsleiter, egal ob intern oder extern, unterstützt dabei, diese Pflichten strukturiert zu erfüllen – er nimmt sie aber nicht ab.
Bei kleineren und mittleren Fuhrparks, gerade in der Wachstumsphase oder bei unsicherer Personalplanung, ist ein externer Verkehrsleiter meist die pragmatischere Lösung: schnell verfügbar, ohne Ausfallrisiko, mit planbaren Kosten. Bei großen, stabilen Fuhrparks mit ausreichend Personaltiefe kann sich eine interne Lösung langfristig lohnen – idealerweise mit einer zweiten Person als Absicherung. In der Praxis ist auch eine Kombination denkbar: intern aufbauen und extern begleiten, bis die eigene Fachkundeperson einsatzbereit ist.
Welche Variante für Ihr Unternehmen sinnvoller ist, lässt sich anhand Fuhrparkgröße und Personalsituation schnell einordnen.
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