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"Wir brauchen ein Dashboard" ist einer der am häufigsten geäußerten Wünsche – und einer der am seltensten hinterfragten. Nicht jede Situation profitiert von einem Dashboard, manche werden dadurch sogar unübersichtlicher.
Je mehr Kennzahlen auf einer Fläche zusammenlaufen sollen, desto größer wird die Versuchung, alles gleichzeitig darzustellen – mit dem Ergebnis, dass am Ende niemand mehr genau weiß, worauf er eigentlich schauen soll.
Ein Dashboard lohnt sich dort, wo mehrere Personen wiederkehrend denselben Blick auf dieselben Zahlen brauchen – etwa im täglichen Disporunde oder bei der wöchentlichen Kennzahlenbesprechung.
Wird eine Auswertung nur gelegentlich oder von einer einzelnen Person benötigt, ist ein automatisierter Report oder eine einfache Liste oft die schnellere und wartungsärmere Lösung als ein vollwertiges Dashboard.
Ein Dashboard ist nur so gut wie die Daten dahinter. Bevor über die Visualisierung nachgedacht wird, sollte die Datenqualität und -herkunft geklärt sein – sonst entsteht ein hübsches, aber irreführendes Bild.
Zu viele Kennzahlen auf einmal. Ein Dashboard mit drei bis fünf klar priorisierten Kennzahlen wird im Alltag deutlich häufiger tatsächlich genutzt als eines mit zwanzig.
Nicht jeder Prozess muss automatisiert werden – ob sich der Aufwand lohnt, zeigt ein kurzes Gespräch.
Automatisierungspotenzial besprechen