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Automatische KPI-Berichte statt täglicher Handarbeit

Jeden Morgen werden dieselben Daten aus drei Dateien kopiert, anschließend in Excel aufbereitet und per E-Mail verschickt. Der Vorgang dauert 45 Minuten. Die eigentliche Frage lautet nicht zuerst, welches neue System benötigt wird, sondern warum diese Arbeit jeden Tag erneut manuell durchgeführt werden muss.

Inhalt dieses Artikels

Der tägliche Copy-Paste-Kreislauf

In vielen Betrieben läuft die Kennzahlenaufbereitung noch nach demselben Muster: Daten aus mehreren Quellen zusammensuchen, in ein Format bringen, verschicken – jeden Tag aufs Neue, mit demselben Zeitaufwand.

Was sich in der Praxis gut automatisieren lässt

  • Feste, gleichbleibende Datenquellen
  • Ein wiederkehrendes, gleichbleibendes Berichtsformat
  • Ein fester, bekannter Empfängerkreis
Gute Voraussetzungen
1Feste, gleichbleibende Datenquellen
2Wiederkehrendes Berichtsformat
3Fester, bekannter Empfängerkreis
Die drei im Text genannten Voraussetzungen.

Was vorher geklärt sein sollte

Bevor automatisiert wird, lohnt sich die Frage, woher die Daten wirklich stammen und ob der zugrunde liegende Prozess überhaupt stabil ist. Ein instabiler Prozess produziert auch automatisiert nur schneller unzuverlässige Zahlen.

Von der manuellen Auswertung zum automatisierten Bericht

Der Weg dorthin verläuft meist in kleinen Schritten: zunächst die Datenquellen vereinheitlichen, dann die Aufbereitung standardisieren, erst danach den Versand automatisieren. Diese Reihenfolge verhindert, dass ein instabiler Ablauf lediglich schneller falsch läuft.

Die richtige Reihenfolge
1Datenquellen vereinheitlichen
2Aufbereitung standardisieren
3Versand automatisieren
Die im Text beschriebene Reihenfolge in drei Schritten.

Ergebnis: Zeit für die Auswertung statt für das Zusammen­suchen

Ist der Bericht einmal automatisiert, verschiebt sich die tägliche Arbeit von der reinen Datenbeschaffung hin zur eigentlichen Interpretation der Zahlen – dort, wo die Zeit tatsächlich einen Mehrwert bringt.

Kurz zusammen­gefasst

  • Wiederkehrende, manuelle Berichtserstellung kostet in der Praxis regelmäßig unterschätzt viel Zeit.
  • Feste Datenquellen, ein gleichbleibendes Format und ein bekannter Empfängerkreis eignen sich gut für die Automatisierung.
  • Vor der Automatisierung sollte die Stabilität des zugrunde liegenden Prozesses geprüft werden.
  • Automatisierung verschiebt die Zeit von der Datenbeschaffung hin zur eigentlichen Auswertung.

Automati­sierungs­potenzial besprechen

Nicht jeder Prozess muss automatisiert werden – ob sich der Aufwand lohnt, zeigt ein kurzes Gespräch.

Automati­sierungs­potenzial besprechen